Online LIVE-Vorträge der lightzins eG

Bei unseren Online-Vorträgen verfolgen Sie die Referentin / den Referenten und die Präsentationsfolien zum angegebenen Termin live im Video. In einem moderierten textbasierten Chat haben Sie die Möglichkeit, Ihre Fragen direkt an die Referentin / den Referenten zu richten und so mit den anderen Teilnehmenden zu kommunizieren. Alle Elemente werden in einer übersichtlichen Oberfläche gemeinsam angezeigt. Die Inhalte der Vorträge stehen Ihnen für 12 Monate jederzeit online zur Verfügung. Zusätzlich können Sie die Präsentationsfolien als lightzins book (PDF) herunterladen und somit zeitlich unbegrenzt weiternutzen.

Erben und Vererben – aber richtig!
Erbrecht
04.08.2020 | 18:30 - 20:00 | Online Vortrag

Es sollen Nachfolgeregelungen gestaltet werden, die hieb- und stichfest sind. Testamente oder Erbverträge sind so zu formulieren, dass der Willle des jeweiligen Verfassers „so wie gewünscht“ umgesetzt wird. Der LIVE-Vortrag befasst sich vertieft mit den verschiedenen Fragestellungen und Fallgruppen in der erbrechtlichen Gestaltung. Es wird besprochen, weshalb auch Grundzüge und Probleme des Pflichtteilsrechts und vorbereitende Erbfolgemaßnahmen einzubeziehen sind. Typische Fallkonstellationen und Fragestellungen werden anhand zahlreicher Vertragsmuster eingehend erörtert.

Basis des LIVE-Vortrags ist eine umfangreiche Arbeitsunterlage, welche die neueste Rechtsprechung und Literatur berücksichtigt und auch als Nachschlagewerk für die Praxis geeignet ist.

Ihr Referent: Klaus Dieter Girnt, Vorstand der lightzinseG

Datum und Uhrzeit: 04.08.2020 | 18:30 - 20:00

Immobilienübertragung durch vorweggenommene Erbfolge
Erbrecht
11.08.2020 | 18:30 - 20:00 | Online Vortrag

Unter „vorweggenommener" Erbfolge versteht man alle Vermögensübertragungen unter Lebenden, insbesondere Schenkungen, die in der Erwartung vorgenommen werden, dass der Erwerber im Erbfall das Vermögen ohnehin erhalten wird. Der Vortrag informiert über das Erreichen und Umsetzen folgender Ziele:

Reduzierung der Steuerlast
Steuerliche Überlegungen sind nach wie vor das tragende Motiv für eine vorweggenommene Erbfolge, auch wenn „Steuerspareffekte" aufgrund der gesetzlichen Änderungen der letzten Jahre nicht mehr so signifikant sind. Die erzielbaren Steuervorteile hängen vorrangig von der Größe des Vermögens ab. Voraussetzung für eine Steueroptimierung ist aber immer, dass die Vermögensübergabe rechtzeitig vor dem späteren Erbfall erfolgt.

Erhaltung des Familienvermögens
Wirtschaftliche Einheiten, wie zum Beispiel Grundbesitz, ein Unternehmen oder Kunstsammlungen, werden bei Streit unter Miterben nicht selten zerschlagen. Eine gut strukturierte lebzeitige Übertragung auf die nächste Generation kann nicht nur eine Zersplitterung von Vermögenswerten verhindern, sondern auch Streit unter den Angehörigen über die Verteilung des Nachlasses vorbeugen. Eine rechtzeitige Übertragung motiviert zudem einen Nachfolger den Besitz zu erhalten und zu mehren.

Versorgung des Schenkers und seiner Familie
Ein häufiges Motiv für die Übertragung von Vermögen ist, dass der Schenker als „Gegenleistung" von den Kindern für sich und seinen Ehepartner Leistungen für die Versorgung im Krankheits- und Pflegefall einfordern und noch zu Lebzeiten beider Elternteile vertraglich absichern kann. Aber auch schwächere Familienmitglieder, wie beispielsweise minderjährige oder behinderte Kinder, können im Rahmen der vorweggenommenen Erbfolge abgesichert werden.

Pflichtteilsminderung
Gerade Grundbesitz ist dadurch gekennzeichnet, dass er zwar einen erheblichen Verkehrswert hat, im Erbfall aus ihm aber nur sehr schwer liquide Mittel zur Begleichung einer etwaigen Pflichtteilslast beschafft werden können. Ziel einer vorweggenommenen Erbfolge sollte es deshalb auch sein, vertragliche Regelungen zum Ausschluss oder zur Reduzierung der Pflichtteilshaftung zu treffen.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten eine Arbeitsunterlage mit allen wichtigen Hinweisen des Referenten.

Ihr Referent: Klaus Dieter Girnt, Vorstand der lightzinseG

Datum und Uhrzeit: 11.08.2020 | 18:30 - 20:00

Der Vorsorgebevollmächtigte
Betreuungsrecht
18.08.2020 | 18:30 - 20:00 | Online Vortrag

Die Vollmacht wird für den „Sorgefall“ im Rahmen einer Vorsorgevollmacht erteilt. Der Sorgefall tritt ein, wenn der Vollmachtgeber nicht mehr selbst seine persönlichen Angelegenheiten oder seine Vermögensangelegenheiten erledigen kann. Nur für diesen Fall wird Vorsorge getroffen. Dabei hofft der Vollmachtgeber, dass dieser Sorgefall nie eintreten wird und er selbst bis zum Schluss im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte seine Angelegenheiten selbst erledigen kann.

Für den Fall der Demenz, Schlaganfall mit Wachkoma usw. bevollmächtigt der Vollmachtgeber eine Person seines Vertrauens, für ihn tätig zu werden. Die Aufgabenkreise werden in der Vollmacht im Einzelnen aufgeführt. Die Aufgaben entsprechen denen des gesetzlichen Betreuers.

Die Vorsorgevollmacht gilt im Außenverhältnis, z. B. gegenüber Banken, Behörden, Kliniken usw.

In der Praxis werden ganz überwiegend Angehörige und/oder Eheleute zum Vorsorgebevollmächtigten bestellt. Das erforderliche Vertrauen ist dabei die wichtigste Voraussetzung. Im Familienbereich werden Vorsorgevollmachten regelmäßig ohne Entgelt geführt.

Immer mehr Betroffene haben jedoch keine eigenen Angehörigen oder diese genießen nicht das erforderliche Vertrauen. Dann wird einer außenstehenden Person des Vertrauens eine Vorsorgevollmacht erteilt. Der Betroffene hat dann selbst die Person seines Vertrauens ausgewählt und läuft nicht Gefahr, dass er später einmal vom Vormundschaftsgericht einen fremden Betreuer „vorgesetzt“ bekommt. So wird eine gesetzliche Betreuung durch die Vorsorgevollmacht vermieden.

Das Innenverhältnis zwischen dem Vollmachtgeber und dem Bevollmächtigten wird in einem Geschäftsbesorgungsvertrag geregelt. Personen oder Institutionen, die das Vertrauen der Vollmachtgeberin/des Vollmachtgebers genießen, werden oftmals auch im Todesfall zum Nachlassabwickler und/oder zum Testamentsvollstrecker bestellt.

Der Bevollmächtigte wird im Gegensatz zum gesetzlichen Betreuer nicht vom Vormundschaftsgericht kontrolliert Nach dem Tod des Vollmachtgebers muss der Bevollmächtigte jedoch damit rechnen, den Erben Rechenschaft abzulegen.

Der Vortrag zeigt auf, welche Tätigkeiten vom Vorsorgebevollmächtigten zu übernehmen sind und welche „Haftungsfallen“ beachtet werden müssen.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten eine Arbeitsunterlage mit allen wichtigen Hinweisen des Referenten.

Ihr Referent: Klaus Dieter Girnt, Vorstand der lightzinseG

Datum und Uhrzeit: 18.08.2020 | 18:30 - 20:00

Anmeldung bald möglich
Geld und Depots schenken ohne Schenkungsteuer zu zahlen - Nießbrauch funktioniert nicht nur mit Immobilien, sondern auch mit Wertpapieren!
Erbrecht
25.08.2020 | 18:30 - 20:00 | Online Vortrag

Nießbrauchsvereinbarungen bei Immobilien sind vielen bekannt und werden regelmäßig umgesetzt. Doch fast niemand kennt den Nießbrauch auch bei der Übertragung oder Schenkung von Geldvermögen. Dabei bietet gerade diese Möglichkeit viele Vorteile und Gestaltungsmöglichkeiten. Es ist so möglich, nennenswerte Beträge schenkungsteuerfrei zu übertragen und dennoch Zugriff auf Kapital und die Erträge zu behalten. Durch eine kluge Gestaltung eines Nießbrauchvertrags kann das geschenkte Vermögen auch ganz oder teilweise wieder zurückgeholt werden, wenn ungeplante Entwicklungen eintreten. Dafür enthält der Nießbrauchvertrag ein Rückabwicklungsrecht für denkbare Eventualitäten, wie beispielsweise Heirat mit einem unerwünschten Güterstand, Mitgliedschaft in einer Sekte, psychische Erkrankungen und viele mehr.

In dem Vortrag erfahren Sie, welche Möglichkeiten bestehen, Schenkung-, Erbschaftsteuer- und Kapitalertragsteuerzahlungen zu vermeiden bzw. zu reduzieren und wie der Schenker Verfügungsgewalt und Festlegung der Vermögensstruktur über das geschenkte Vermögen behält.

Ihr Referent: Arnim Teusch, Master of Financial Consulting (IOFC)

Datum und Uhrzeit: 25.08.2020 | 18:30 - 20:00

Patchworkfamilie und Erbrecht – Letztwillige Verfügungen zugunsten „meiner, deiner und unserer Kinder“
Betreuungsrecht
01.09.2020 | 18:30 | Online Vortrag

Datum und Uhrzeit: 01.09.2020 | 18:30

Anmeldung bald möglich
Nachlassabwicklung – schnell und kostengünstig!
Betreuungsrecht
08.09.2020 | 18:30 | Online Vortrag

Datum und Uhrzeit: 08.09.2020 | 18:30

Anmeldung bald möglich
Erbschaftsteuer sparen – Schenkungsteuer vermeiden
Steuerrecht
15.09.2020 | 18:30 - 20:00 | Online Vortrag

In diesem Jahrzehnt werden in Deutschland bis zu 6 Millionen Erbfälle erwartet. Durch diese werden weit mehr als 2 Billionen EUR übertragen. Dies zeigt nicht nur die wirtschaftliche Bedeutung der Erbschaft- und Schenkungsteuer, sondern erklärt auch die scheinbar nicht enden wollende politische und rechtliche Auseinandersetzung mit dieser Steuer. Den einzelnen Bürger interessiert vorrangig die Frage der eigenen Vorsorge vor zu hohen steuerlichen Belastungen. Bei Spitzensteuersätzen von bis zu 50 % erscheint diese Sorge um den Erhalt des Vermögens für die nächste Generation berechtigt. Vor allem bei größeren Vermögen oder bei einer Vermögensübertragung an Personen, die nicht zum Kreis der nahen Verwandten gehören, müssen steuerliche Auswirkungen geprüft und gegebenenfalls optimiert werden. In vielen Fällen ermöglicht nur eine sorgfältig geplante und lange im Voraus angelegte Vermögensübertragung auf die kommende Generation den Erhalt des Vermögens.

Der Vortrag zeigt auf, welche Aspekte der Erbschaftsteuer und der Schenkungsteuer in die Nachfolgeplanung einbezogen werden sollten. Es wird eine Vielzahl von Möglichkeiten vermittelt, wie steuerliche Belastungen bei der Übertragung von Vermögen reduziert werden können.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten eine Arbeitsunterlage mit allen wichtigen Hinweisen des Referenten.

Ihr Referent: Klaus Dieter Girnt, Vorstand der lightzinseG

Datum und Uhrzeit: 15.09.2020 | 18:30 - 20:00

Anmeldung bald möglich
Elternunterhalt – Wer zahlt wieviel an das Sozialamt?
Betreuungsrecht
22.09.2020 | 18:30 - 20:00 | Online Vortrag

Kinder zahlen seit dem 01.01.2020 erst ab 100.000 Euro Jahreseinkommen – Von wem und wie fordert das Sozialamt zukünftig geleistete Zahlungen zurück?

Das Gesetz zur Entlastung unterhaltsverpflichteter Angehöriger in der Sozialhilfe und in der Eingliederungshilfe (Angehörigen-Entlastungsgesetz) wurde am 10.12.2019 vom Bundestag mit Zustimmung des Bundesrats beschlossen.

Der Vortrag informiert u. a. warum Kinder für ihre Eltern haften, welche gesetzlichen Unterhaltspflichten es gibt, wie das Sozialamt Bedarf, Bedürftigkeit und Leistungsfähigkeit ermittelt, zur Wirkung einer Rechtswahrungsanzeige, was als verwertbares Vermögen gilt, wer zu welchen Auskünften verpflichtet ist, wie der zu zahlende Unterhalt berechnet wird usw.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten eine Arbeitsunterlage mit allen wichtigen Hinweisen des Referenten.

Ihr Referent: Klaus Dieter Girnt, Vorstand der lightzinseG

Datum und Uhrzeit: 22.09.2020 | 18:30 - 20:00

Anmeldung bald möglich
Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung in der Praxis
Betreuungsrecht
29.09.2020 | 18:30 - 20:00 | Online Vortrag

Jeder von uns kann durch Unfall, Krankheit oder Alter in die Lage kommen, dass er wichtige Angelegenheiten seines Lebens nicht mehr selbstverantwortlich regeln kann. Jeder sollte sich für diesen Fall einmal gedanklich mit folgenden Fragen befassen:

Was wird, wenn ich auf die Hilfe anderer angewiesen bin?

  • Wer handelt und entscheidet für mich?
  • Wird dann mein Wille auch beachtet werden?

Oder noch konkreter gefragt:

  • Wer erledigt meine Bankgeschäfte?
  • Wer kümmert sich um meine Behörden- und Versicherungsangelegenheiten?
  • Wer organisiert für mich nötige ambulante Hilfen?
  • Wer sucht für mich einen Platz in einem Senioren- oder Pflegeheim?
  • Wer kündigt meine Wohnung oder meinen Telefonanschluss?
  • Wie werde ich ärztlich versorgt?
  • Wer entscheidet bei Operationen und medizinischen Maßnahmen?
  • Wer kümmert sich um meine persönlichen Wünsche und Bedürfnisse?

Der Vortrag informiert u. a. zu folgenden Sachverhalten:
Wofür soll ich überhaupt Vorsorge treffen? / Warum soll ich mit einer Vorsorgevollmacht vorsorgen? / Was ist eine Generalvollmacht? / Neuerungen bei ärztlichen Zwangsmaßnahmen / Muss eine solche Vollmacht eine bestimmte Form haben? / Welche Gebühren entstehen bei der notariellen Beurkundung oder der öffentlichen Beglaubigung? / Einsatz eines zuverlässigen Bevollmächtigten und Verhinderung des Missbrauchs der erteilten Vollmacht / Wo bewahrt man die Vollmachtsurkunde auf und muss die Vollmacht registriert werden? / Private Verwahrung / Verwahrung beim Notar / Registrierung der Vollmacht beim Zentralen Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer / Ab wann und wie lange gilt die Vollmacht? / Anweisungen an den Bevollmächtigten – Welche? Wie? / Wirkung der Vorsorgevollmacht im Ausland / Was kann geschehen, wenn keine Vorsorgevollmacht erteilt wird? / Wichtige Hinweise zur Vorsorgevollmacht / Was ist eine Betreuungsverfügung? / Wichtige Hinweise zur Erstellung einer Vorsorgevollmacht / Soll anstatt einer Vollmacht eine Betreuungsverfügung errichtet werden? / Patientenverfügung: Wer entscheidet über eine ärztliche Behandlung?

Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten eine Arbeitsunterlage mit allen wichtigen Hinweisen des Referenten.

Ihr Referent: Patrycja Kałwelis, Diplom-Ökonomin Vermögensnachfolge (EU-SV)

Datum und Uhrzeit: 29.09.2020 | 18:30 - 20:00

Anmeldung bald möglich